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Die 5 größten Beleuchtungsfehler im Schlafzimmer – und wie du sie vermeidest

  • Autorenbild: Jasmin #meinLichtcoach
    Jasmin #meinLichtcoach
  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

1. Falsche Lichtfarbe am Abend

Ein häufiger Fehler im Schlafzimmer ist die Nutzung von neutralweißen oder kaltweißen Lichtfarben, die viel zu aktivierend wirken. Licht im Bereich von 3000–4000 K signalisiert dem Körper „Tag“ und hemmt die Melatoninproduktion. Dadurch fällt das Einschlafen schwerer und der Körper bleibt länger im Wachmodus. Besser ist es, abends ausschließlich warmweiße oder amberfarbene Lichtquellen mit 1600–2800 K zu verwenden, idealerweise gedimmt und indirekt, damit das Nervensystem optimal entspannen kann.


2. Zu helle Deckenbeleuchtung ohne Dimmung

Eine helle Deckenleuchte ist praktisch, aber für die Abendstunden ungeeignet. Direktes, starkes Licht wirkt grell, erzeugt innere Anspannung und verhindert den Übergang in den Ruhemodus. Ohne Dimmer bleibt nur „alles oder nichts“, was für ein Schlafzimmer nie optimal ist. Eine dimmbare Hauptbeleuchtung oder smarte Beleuchtungslösungen sorgen dafür, dass abends die Helligkeit auf ein sanftes, beruhigendes Niveau reduziert werden kann – ein entscheidender Schritt für besseren Schlaf.


3. Blendung durch falsch platzierte Lampen

Blendende Lichtquellen gehören zu den unterschätzten Störfaktoren im Schlafzimmer. Ob Spots über dem Bett, offene LED-Streifen oder zu helle Nachttischlampen: Jede direkte Lichtquelle im Sichtfeld sorgt für unbewusste Aktivierung des Nervensystems. Der Körper kann sich unter Blendung nicht vollständig entspannen. Eine beruhigendere Atmosphäre entsteht durch indirekte Beleuchtung, Lampenschirme, diffuse Lichtquellen und gut geplante Lichtpositionen außerhalb der direkten Blicklinie.


Simulation eines Schlafzimmers mit durchdachter Lichtgestaltung


4. Zu wenige klar definierte Lichtzonen

Viele Schlafzimmer funktionieren nur nach dem Prinzip „hell“ oder „aus“, doch ein erholsamer Raum braucht mehrere Lichtzonen. Fehlen getrennte Bereiche wie die Grundbeleuchtung, Ambientebeleuchtung und das Nachtlicht, entsteht Unruhe im Raum und die Beleuchtung wirkt unharmonisch. Eine klare Lichtstruktur schafft Ruhe und unterstützt die Nutzung des Schlafzimmers in all seinen Funktionen. Mindestens drei Zonen – beruhigendes Grundlicht, fokussiertes Funktionslicht und weiches Licht für den Abend – sorgen für ein ausgewogenes Gesamtbild und fördern Entspannung.


5. Kein Nachtlicht

Licht steuert den Biorhythmus, und ohne eine passende Routine wird der Schlaf unnötig gestört. Besonders nachts führt falsches Licht zu Problemen: Wer bei einer kurzen Wachphase ein normales warmweißes Licht einschaltet, unterbricht sofort den Melatoninspiegel und wird hellwach. Die Lösung ist ein extrem warmes Nachtlicht mit etwa 1600 K, das Orientierung bietet, ohne die hormonelle Schlafregulation zu stören. Abends sollte warmes, gedimmtes Licht genutzt werden, nachts ein 1600-K-Nachtlicht und morgens eine langsam steigende Lichtintensität. Diese abgestimmte Lichtführung hilft dem Körper, schnell einzuschlafen, ruhig durchzuschlafen und erholt aufzuwachen.

 
 
 

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