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LED Strips richtig planen: Warum 24 V heute Standard sind

  • Autorenbild: Jasmin #meinLichtcoach
    Jasmin #meinLichtcoach
  • vor 28 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

LED Strips wirken auf den ersten Blick wie eine einfache Lösung: montieren, anschließen, fertig. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass hochwertiges LED-Licht eine durchdachte Planung erfordert. Viele Probleme – wie ungleichmäßige Helligkeit, sichtbare Hotspots oder eine kurze Lebensdauer – entstehen nicht bei der Montage, sondern bereits in der frühen Planungsphase.


Direkt oder indirekt – die Grundsatzfrage

Bevor ein LED-Band ausgewählt wird, sollte klar definiert sein, wie das Licht wirken soll und welchen Zweck es erfüllen muss.

  • Direktes Licht ist funktional und eignet sich gut für Arbeitsbereiche bzw. generell Bereiche, wo Licht benötigt wird

  • Indirektes Licht wirkt ruhiger und deutlich wohnlicher. Besonders in Wohn-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen sorgt zusätzlich zum direkten Licht das indirekte Licht für eine angenehme Atmosphäre und eine hochwertige Raumwirkung.

Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur die Positionierung der LED-Bänder, sondern auch die Auswahl von Profilen, Abdeckungen und der Lichtfarbe.


Warum 24V heute Standard sind

12-Volt-LED-Bänder wurden früher häufig eingesetzt, spielen im hochwertigen Innenausbau heute jedoch kaum noch eine Rolle. 24 V haben sich als Standard etabliert, da sie klare technische Vorteile bieten:

  • deutlich weniger Spannungsverlust bei längeren Strecken

  • gleichmäßigere Ausleuchtung ohne sichtbare Helligkeitsabfälle

  • stabilerer Betrieb und höhere Zuverlässigkeit

Gerade bei längeren LED-Linien oder mehreren Metern am Stück sorgt 24 V dafür, dass das Licht ruhig und homogen bleibt.

Referenzkunde Göfis, Sunshine Spiegelbeleuchtung der Marke ECOLED


Netzteil & Steuerung frühzeitig mitdenken

Ein häufiger Planungsfehler besteht darin, Netzteile und Steuerungen erst ganz am Ende zu berücksichtigen. Dabei sind sie ein zentraler Bestandteil jeder LED-Installation.

Grundsätzlich gilt:

  • Netzteile müssen dauerhaft zugänglich bleiben (z. B. für Wartung oder Austausch)

  • sie sollten nicht sichtbar, aber gut belüftet platziert werden

  • ihre Position beeinflusst Kabellängen, Spannungsverluste und die Lichtqualität

In der Praxis werden Netzteile häufig im Bereich von Hinterlüftungen oder abgehängten Zonen untergebracht und über kurze Wege zu den LED-Bändern geführt. Eine saubere Planung verhindert spätere Kompromisse.



Gutes LED-Licht beginnt immer mit einer sauberen Planung – nicht mit dem Produkt. Wer diese Punkte frühzeitig berücksichtigt, erhält ruhiges, gleichmäßiges Licht mit hoher Qualität und langer Lebensdauer.

 
 
 

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